Was sind deine Stärken? Sag & übernimm das Gespräch

Was antwortest du, wenn dich im Bewerbungsgespräch jemand fragt: „Was sind deine Stärken?

Kommt da erst mal ein peinliches Schweigen? Oder ein vorsichtiges: „Ich bin zuverlässig, fleißig, teamfähig…“?

Herzlichen Glückwunsch, du bist in der klassischen Fleiß-Falle.

Wer sie klar beantworten kann, gewinnt. Deine Antwort entscheidet über den Erfolg.

Hand aufs Herz: Fleiß ist keine Stärke

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Fleiß – alles tugendhaft, ja. Aber echte Stärken?

Hinter diesen „braven Antworten“ verstecken sich vielleicht Disziplin, Zielstrebigkeit oder Verantwortungsbewusstsein. Das sind Stärken, die man erst mal erkennen, benennen und bewusst einsetzen muss.

Echte Stärken sind nicht brav. Sie sind die Momente, in denen du aufblühst, in denen Arbeit leicht fällt, du im Flow bist und Wirkung erzielst. „Was sind deine Stärken?“ , das ist die Frage, die scheinbar Generationen überlebt.

Die Kuh wird weiterhin durchs Bewerberdorf getrieben. Sie verfolgt uns durch Karrieregespräche, Teammeetings und die jährliche Selbstreflexion und wird trotzdem selten gut beantwortet.

Ich hab viele Vorstellungsgespräche geführt. Und weißt du, was auffällt? Menschen, die wirklich wissen, worin sie gut sind, strahlen das aus. Nicht perfekt, nicht einstudiert, sondern spürbar.

Vom Gefragten zur Fragenden: So drehst du das Gespräch

Warum immer nur antworten, wenn du das Gespräch auch drehen kannst?

👉 „Wie kann ich meine Stärke XY in Ihrem Unternehmen gezielt einbringen?“

👉 „Gibt es Aufgabenfelder, in denen genau diese Fähigkeit gefragt ist?“

Zack – schon liegt das Gespräch in deiner Hand. Nicht arrogant, sondern bewusst. Beide Seiten checken: Passt es? Ergänzen wir uns? Will man mich wirklich dort, wo ich glänze?

Was dich wirklich stark macht

Vielleicht hallt noch der Satz deiner Oma nach: „Du bist ein starker Mensch, du schaffst das.“ Oder die Familie meinte: „Du hattest immer einen eigenen Blick auf die Dinge.

Netter Hinweis, ja. Aber solange du diese Aussagen nicht in deine Sprache übersetzt, bleiben sie vage. Stark sein heißt nicht, dass andere dich stark finden. Stark sein heißt, dass du weißt, worin du aufblühst und es auch klar sagen kannst.

Drei Handlungsimpulse für deine Stärke

👉 Erkenne deine echten Stärken: Notiere die Momente, in denen du aufblühst, in denen Arbeit leicht fällt oder Kollegen sagen: „Wow, das hast du super gemacht.“

👉 Übe das Benennen: Formuliere deine Stärken in klaren Sätzen, die du in Bewerbungsgesprächen oder Meetings verwenden kannst – ohne „Fleiß“-Floskeln.

👉 Übernimm das Gespräch: Stelle Fragen, die zeigen, dass du bewusst bist. „Wie könnte ich mit dieser Stärke hier wirklich Mehrwert bringen?“

Mal ehrlich – Floskeln hat jeder drauf. Aber deine echten Stärken? Die gehören auf den Tisch.

Wenn du dir unsicher bist, welche Talente dir in die Wiege gelegt wurden, schau dich unter meinen Angeboten um und meld dich bei mir. Wir finden deine Talente, deine Stärken und deine Potenziale. Versprochen.
Also Schluss mit brav, her mit stark! Und so möchte ich dir eine Frage mitgeben: Bewirbst du dich noch oder bietest du an?

Deine Michaela

 

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